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HEIDENHAIN magnetische Messgeräte
   

Magnetische Einbau-Messgeräte

Die magnetischen Einbau-Messgeräte ERM sind in Ihrer robusten Art speziell für den Einsatz in Produktionsmaschinen geeignet. Aufgrund des großen möglichen Innendurchmessers, der geringen Abmessungen und des kompakten Designs sind sie prädestiniert:

  • für die C-Achse an Drehmaschinen
  • zur Spindelorientierung an Fräsmaschinen
  • für Hilfsachsen
  • zum Einbau in Getriebestufen

Mit einer Signalperiode von ca. 400 µm und dem speziellen Prozess der Teilungsaufbringung (MAGNODUR) erreicht man Genauigkeiten und Drehzahlen, die diesen Applikationen angepasst sind.

Genauigkeit

Die typische Applikation C-Achse für Drehmaschinen wird bei der Verarbeitung von Stangenmaterial angewendet. Hierbei befindet sich die Teilung des Einbau-Messgerätes ERM meist auf einem doppelt so großen Durchmesser als das zu bearbeitende Werkstück. Aufgrund von Genauigkeit und Reproduzierbarkeit des ERM sind ausreichende Werkstückgenauigkeiten auch bei den Fräsarbeiten an der Drehmaschine (klassische C-Achs-Bearbeitung) erreichbar.

Maßverkörperung

HEIDENHAIN-Messgeräte benutzen Maßverkörperungen aus regelmäßigen Strukturen – sogenannte Teilungen. Bei magnetischen Messgeräten dient als Teilungsträger eine magnetisierbare Stahllegierung. Mit einem Schreibkopf werden lokal starke Magnetfelder unterschiedlicher Richtung angelegt, so dass eine aus magnetischen Nord- und Südpolen bestehende Teilung mit ca. 400 µm Teilungsperiode entsteht (MAGNODUR-Verfahren). Feinere magnetische Teilungen sind aufgrund der kurzen Reichweite elektromagnetischer Wechselwirkungen und des damit verbundenen engen Abtastspalts nicht mehr praxisgerecht.